Gesamtschule Kamen

Integrierte Gesamtschule der Stadt Kamen mit gymnasialer Oberstufe

21.11.2019

Offizielle Feier zum 50jährigen Jubiläum der Gründung der Gesamtschulen in NRW - Wir waren dabei!

Am Dienstag (19. November) machte sich eine rund fünfundzwanzigköpfige Delegation unserer Schule, bestehend aus Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften auf den Weg zur Eventkirche Dortmund, um den fünfzigsten Gründungstag der Gesamtschule in NRW zu feiern.

Eingeladen hatten die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (GGG).

Nach einem musikalischen Empfang eröffnete WDR-Moderator Helmut Rehmsen die „Geburtstagsfeier“.

Zunächst gab es einen kurzen Filmbeitrag zu Einrichtung der ersten Gesamtschulen aus dem Jahr 1969, anschließend wurden die sieben Gründer-Gesamtschulen – darunter auch unsere Gesamtschule – in filmischen Portraits vorgestellt.

In den anschließenden verschiedenen Redebeiträgen wurde u. a. das fehlende „Abschulen“ (im Gegensatz zu den Schulformen des dreigliedrigen Schulsystem) gewürdigt, der wichtige Beitrag im Rahmen von Inklusion und Integration sowie die engagierte Unterstützung der Schüler*innen durch die Lehrkräfte Sie trügen im Wesentlichen dazu bei, Chancengleichheit im Bildungsbereich zu ermöglichen: Nur so sei zu erklären, dass viele Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern zum Abitur gelangten, obwohl rund 70% der Abiturient*innen an Gesamtschulen nach der 4. Klasse keine Gymnasialempfehlung hatten.

Mit eher verhaltenem Applaus wurde die Rede der Ministerin für Schule und Bildung, Frau Yvonne Gebauer (FDP), aufgenommen, die ihrerseits den Gesamtschulen zum 50. Geburtstag gratulierte und z. B. die Maßnahmen des Ministeriums zur besseren personellen Ausstattung von Schulen des gemeinsamen Lernens im Allgemeinen und zur Förderung von Inklusion und Integration herausstellte.

Aufgelockert wurde die Feier-Veranstaltung durch eine Maskentheater-Darbietung.

Nach einer Talk-Runde endete die Feier mit einem kleinen Imbiss.

(Fotos: Arnd Joeres; Text: Dario Groer (Q1) und Arnd Joeres)

 

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