Medienkonzept

Computerraum mit 30 PCś
Selbstlernzentrum für die Oberstufe

Die informationstechnische Grundbildung (hier kurz ITG) findet nicht mehr in Fächern statt, diese sind weitgehend aus der Verantwortung entlassen, die technischen Grundlagen der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation zu vermitteln. Sie sind nur noch Anwender dieser Programme. Konkret bedeutet das z.B., dass das Fach Mathematik im 7. Schuljahr nicht mehr die Tabellenkalkulation einführen muss, sondern diese nur noch im Rahmen der Prozentrechnung als Werkzeug benutzt.

Dies funktioniert nur, wenn die ITG an anderer Stelle vermittelt wird.

Integration von ITG in AL / Ku

Die ITG wird in den Fachbereich Arbeitslehre integriert. Folgende Gründe sprechen für eine Anbindung an AL:

  • Die ITG ist an ein Fach (AL) angebunden und im Curriculum des Faches verankert.
  • Alle Schüler werden geschult, da alle Schüler in AL/TC unterrichtet werden.
  • Der Zeitbedarf in den Leitfächern D / M / GL / … verringert sich, da keine Grundlagen mehr geschaffen werden müssen. Die Fächer sind Anwender dieser Programme.
  • Kleine Lerngruppen, max. 20 SuS.
  • Die AL-Kollegen sind, beim derzeitigen Stand in der Lage Grundkenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen zu vermitteln.

Arbeitslehre / Technik wird an der Gesamtschule in den Jahrgängen 5. / 7. / 8. / 9. unterrichtet, wobei in Jg. 9 der Schwerpunkt auf der Berufsvorbereitung, Vorbereitung des Betriebspraktikums liegt. Im Jahrgang 6 wird kein AL/TC unterrichtet. Um die ITG kontinuierlich von Jg. 5 bis 8 fort zu führen, wird in Jg. 6 die ITG an das Fach Kunst angebunden.

Inhalte und Standards

Es gibt zur Zeit keine verbindlichen Standards für die einzelnen Jahrgänge bzgl. der Standardprogramme. Als Orientierung können die Inhalte der einzelnen Module des staatlichen EDV-Führerscheins herangezogen werden. Diese müssen aber entsprechend auf den einzelnen Jahrgang didaktisch reduziert werden. Je nach verwendeten Standardprogramm müssen diese leicht verändert werden. Zur Zeit wird an der Gesamtschule Kamen mit den Office-Programmen von Microsoft gearbeitet. Zukünftig soll auf freie Software w.z.B. Libre-Office umgestiegen werde.

Der Computer als Werkzeug

Alle Fächer sollen durch das neue Konzept davon entlastet werden den Umgang mit den Standardprogrammen zu vermitteln. Das heißt aber nicht, dass andere Fächer auf den Einsatz des Computers verzichten können. Der Computer als Werkzeug (z.B. Prozentrechnung mit Tabellenkalkulation) ist in allen Fächern in den Kernlehrplänen vorgesehen.

 

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