Gesamtschule Kamen

Integrierte Gesamtschule der Stadt Kamen mit gymnasialer Oberstufe

Allgemeine Informationen zum Verfahren:

Kinder aus Orten, die keine eigene Gesamtschule haben, sind den Kamener Kindern gleichgestellt, z.B. Bönen. Kinder aus Gemeinden mit Gesamtschulen können, im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Kapazitäten, aufgenommen werden. Wir bilden Klassen mit einer durchschnittlichen Stärke von 27 Schülern. Sie werden leistungsheterogen sein, das heißt, es sind leistungsstarke und leistungsschwächere Kinder in jeder Klasse. Wir streben ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis von Jungen und Mädchen an. Die Bearbeitung der Anmeldung nimmt ca. acht bis zehn Tage in Anspruch. Sie erhalten die Bestätigung der Aufnahme in einem Brief.

Die Gesamtschule Kamen hat bei einer Sechszügigkeit im Jahrgang fünf eine Aufnahmekapazität von 180 Schülerinnen und Schülern. Im Zuge der Inklusion wird aber die Aufnahmekapazität wie in den letzten Jahren reduziert. So werden pro Klasse nur 27 statt 30 Kinder aufgenommen. Dadurch ist die geplante Gesamt­kapazität für den kommenden Jahrgang auf 162 Kinder reduziert. Diese Zahl weicht von der durch die Landesregierung benannten „Inklusionsformel“ ab, in der die Klassengröße 25 beschrieben wird. Dies würde eine Reduktion der Klassengröße auf 150 Kinder bedeuten. Darin wären ggf. 18 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf enthalten. Eine Reduktion dieser Größenordnung würde bedeuten, dass möglicherweise die Anzahl der abgewie­se­nen Kinder im Vergleich zum Vorjahr noch steigen würde. Die Schulleitung der Gesamtschule Kamen hat sich aber mit dem Schulträger darauf verständigt, dass wir den per Erlasslage bestehenden Wert von 27 Kindern pro Klasse aufrechterhalten.

Kriterium für die Aufnahme an der Gesamtschule Kamen ist die Leistungs­hetero­genität, die durch die Einteilung der angemeldeten Kinder in drei Leistungsgruppen gewährleistet wird. Das Prozedere im Ablehnungsverfahren wird uns von der Bezirksregierung vorgeschrieben. Bei einem Anmeldeüberhang werden nach § 1 Abs. 2 Nr. 7 APO-SI die zur Verfügung stehenden Plätze ausgelost. Um dieses zu gewährleisten, müssen wir alle Schüler zu drei Leistungsgruppen zusammenfassen. Ziel ist, Klassen aus 1/3 jeden Topfes zu bilden.

Des Weiteren wird, soweit möglich, das Kriterium „Härtefall“ nach § 1 Abs. 2 APO-SI geprüft, als auch der Beschluss der Stadt Kamen nach § Schulgesetz NRW 46 Absatz 6 angewendet.

“Der Schulträger kann festlegen, dass Schülerinnen und Schülern, die in ihrer Gemeinde eine Schule der gewählten Schulform im Sinne des § 10 besuchen können, die Aufnahme verweigert wird, wenn die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Schule übersteigt.“

 

Anmelde- und Aufnahmeverfahren Jahrgang 5