Schalte deine guten Gene ein

  • Ausdauertraining hält gesund und senkt das Krebsrisiko
  • Ausdauertraining schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Ausdauertraining schützt vor Stoffwechselerkrankungen 

Ein sportliches Ausdauertraining verändert unser Erbgut, es werden blockierende Anlagerungen an der DNA der Muskelzellen gelöst und positive Gen-Anteile freigeschaltet. Der Effekt kann erklären, warum regelmäßiger Sport das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Krankheiten wie Krebs senkt, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Cell Metabolism". Unsere Muskeln passen sich an das an, was wir tun oder auch nicht tun!
Ein regelmäßiges Training wirkt auf unser Erbgut, auf die sogenannten epigenetischen Regulationsmechanismen. Gene können durch Sport an- und abgeschaltet werden. So wird die "Gesundheit" der DNA gefördert. Das bedeutet, dass nicht nur das Erbgut zählt, das jeder Mensch von seinen Vorfahren mitbekommt, sondern dass auch die jeweilige Lebensweise darauf Einfluss hat, in welchem Zustand die Gene sind.
Schwimmen, Laufen, Radfahren und Yoga aktivieren bei regelmäßiger Durchführung bestimmte Abwehrmechanismen im Körper. Das bewirkt nicht nur eine Stärkung des Immunsystems, um z. B. einer Erkältung zu trotzen, sondern beugt Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Schlaganfall und Bluthochdruck) und Stoffwechselerkrankungen (Diabetes) vor.
Kurzum: Bis zu einem gewissen Grad können wir mit Bewegung unsere Gesundheit beeinflussen.

Vicky A.

 

Gene