Gemeinsam laufen und walken

  • Verabreden und gemeinsam Spaß haben
  • Gemeinsam ist es sicherer
  • Kontakte zu Sportgemeinschaften knüpfen
  • Der Langsamste bestimmt immer das Tempo

Untersuchungen weisen nach, dass gemeinsames Laufen und Walking zu besseren Laufergebnissen und zu einem besseren Laufgefühl führen. Ein Grund dafür ist, dass man während eines gemeinsamen Laufes die Zeit und die Entfernung ganz schnell vergisst. Mit einem Laufpartner erweitert man auch seine Horizonte. Wenn man gemeinsam läuft, probiert man viel eher einmal neue Routen aus und vielleicht kennt jemand aus der Gruppe einen Geheimtipp mit einer besonders schönen Umgebung. Und auch das gemeinsame Verlaufen ist viel schöner als das einsame Verlaufen. Bei einem angenehmen Lauftempo können sich die tollsten Gespräche entwickeln. Es geht vielen Menschen so, dass ihnen beim Laufen die tollsten Ideen kommen. Es macht wirklich Spaß sich auch darüber auszutauschen. So startet man bei einem Gespräch über die Strecke, läuft sich durch eine Hochzeit und die anstehenden neuen eigenen Projekte. Gemeinsames Training verbindet. Man erträgt zusammen eine Belastung, fühlt sich zusammen gut und vielleicht steht am Ende der Entschluss für eine Anmeldung zum nächsten Stadtlauf.

Es gibt eine sogenannte „Läuferschuld“. Läuferschuld bedeutet, dass man sich vornimmt zu laufen und es dann doch sein lässt. Läuferschuld nagt an einem und sie neigt auch dazu, sich zu wiederholen. Ein fester Termin mit Freunden zum gemeinsamen Laufen oder Walking ist ein effektiver Weg, um Läuferschuld zu vermeiden. Es ist nämlich ganz leicht sich selbst hängen zu lassen, aber Lauffreunde lässt man nicht im Stich.

Wenn man zusammen läuft, kann man auch an der Technik arbeiten. Mit einigen „zusätzlichen Augen“ lässt sich der eigene Laufstil besser analysieren. So können zum Beispiel Fehlhaltungen erkannt werden. Manchmal ist es nur ein ganz kleiner unscheinbarer Tipp, mit dem man die eigene Laufleistung und das Laufgefühl wesentlich verbessern kann.

Unter Trainingspartnern entwickeln sich fast immer Leistungsunterschiede, langsamere Läufer haben Schwierigkeiten mit den schnelleren mitzuhalten. Der schnellere Läufer muss dann langsamer oder für sich laufen.
Eine Idee für einen gemeinsamen Lauf bei unterschiedlicher Leistungsfähigkeit ist die Vereinbarung einer Umkehrzeit:
Gemeinsam läuft man zum Beispiel die ersten 5 Minuten langsam, anschließend läuft jeder in seinem eigenen Lauftempo genau 10 Minuten den Weg weiter, kehrt dann nach genau 10 Minuten um und läuft wieder zurück. Der schnellere Läufer wird so vielleicht 400 – 800 m vorauslaufen, bleibt aber meist in Sichtweite und holt auf dem Rückweg den Partner langsam wieder ein. Man trifft sich nach etwa 20 Minuten auf dem Rückweg wieder und kann so die letzten Minuten gemeinsam langsam auslaufen.

Nele N., Laura W.

 

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