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Potenzialanalyse im 8. Jahrgang

Was mache ich eigentlich nach der Schule? Irgendwann fragt sich das jede Schülerin und jeder Schüler. Die Berufsorientierung der Gesamtschule Kamen versucht schon früh, ihnen bei der Beantwortung dieser Frage behilflich zu sein. Das erste Standardelement im Rahmen der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) wird bei uns mit dem Jahrgang 8 durchgeführt.

Die Potenzialanalyse steht am Anfang der Berufsorientierung und ermöglicht es den Jugendlichen, durch Selbst‐ und Fremdeinschätzung und durch handlungsorientierte Verfahren, ihre Potenziale zu entdecken. Die Potenzialanalyse zielt darauf ab, dass sich die Jugendlichen den eigenen Interessen, Neigungen und Möglichkeiten annähern und damit verbundene Kompetenzen weiterentwickeln. Die etwa sechsstündige Potenzialanalyse findet in den Räumen der Werkstatt im Kreis Unna statt und wird von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern begleitet. Alle Schülerinnen und Schüler zeigen ihre Stärken in insgesamt sieben Aufgaben. Dabei werden sie von pädagogischen Fachkräften begleitet. In den anschließenden Auswertungsgesprächen werden die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler positiv hervorgehoben, an konkreten Beispielen erläutert und in einem schriftlichen Kompetenzprofil festgehalten.

 

Beobachtete Kompetenzen

Alle Schülerinnen und Schüler erfüllen bei der Potenzialanalyse insgesamt sieben Aufgaben in Einzel‐ und Gruppenarbeit. Dabei werden sie von ausgebildeten Fachkräften nach folgenden Kriterien beobachtet:

• Soziale Kompetenzen (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit)

• Personale Kompetenzen (Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen)

• Methodische Kompetenzen (Problemlösefähigkeit, Selbstständigkeit)

• Berufliche Basiskompetenzen (Motorisches Geschick, Sorgfalt, Werkzeugeinsatz)